Der äußere Zylinder aus weißem Stoff wird vor Beginn der Vorstellung geschlossen und ergibt dadurch für die Dauer der Vorstellung ein eigenes System - es erlaubt weder dem Zuschauer noch dem Schauspieler sich physisch zu befreien. Der Zylindermantel ist durch Säulen in drei rechteckige Projektionsflächen unterteilt - auf jeder einzelnen dieser Projektionsflächen wird der reale Fortlauf des ehemaligen Lebensumfeldes einer der drei Figuren fragmentweise gezeigt. Das eingeschriebene Quadrat dient als Bühne. Der Boden besteht aus weichem Plastik in dem man einsinkt.
Drei Personen, die reiche Estelle, die Postangestellte Ines und der Journalist Garcin, die sich in ihrem Leben nie begegnet sind, finden sich nach ihrem Tod in einem geschlossenen Raum wieder. Jeder von ihnen macht sich von der Sichtweise der anderen abhängig. Daraus entsteht die Neigung zur Unaufrichtigkeit, zur Täuschung des anderen, die Versuchung, dem anderen gegenüber eine verlogene Rolle zu spielen, außerdem versuchen sie den Grund für ihr Dasein zu erfahren, ohne jedoch ihre eigene Lebenslüge zu offenbaren. Die drei Personen sind sich von Anfang an angstvoll der Tatsache bewußt, daß sie sich in der Hölle befinden und sind auf das Schlimmste gefaßt. Durch die völlige Abhängigkeit vom anderen wird jeder für jeden zum Folterknecht, womit auch die Anfangsfrage "wo bleibt der Folterknecht?" auf den ersten Seiten geklärt ist. Außer einem Kellner, der sich bald verabschiedet, sind die Figuren auf sich allein gestellt. In einem kurzen Aufflackern von Solidarität bzw. im Bewußtwerden ihrer alleinigen Ausweglosigkeit offenbaren sie den anderen schließlich doch ihre eigene Schuld. Jedoch ist diese kurzfristige Solidarität von Beginn an zum Scheitern verurteilt, da bei drei Personen immer eine/r zu viel ist zur Herstellung einer sadomasochistischen Beziehung, bei der jeder für den anderen die Rolle spielt die er vorgeführt bekommen möchte und so zur Befriedigung gelangt. Es überlagern sich allgemein menschliche mit erotischen Motivationen, so zum Beispiel wenn Ines um die Gunst von Estelle kämpft, diese sich jedoch Garcin an den Hals wirft. Es entstehen immer wieder kurzfristige Koalitionen, welche jedoch schnell wieder zerbrechen, da jeder zu sehr mit sich selbst beschäftigt ist und den jeweilig anderen dazu benötigt seine eigene Position zu stärken. Völlig sinnlos dreht sich das Karussell gegenseitiger Erniedrigung und eigener Verzweiflung. Nacheinander proben alle den natürlich vergeblichen Ausbruch aus dem Gefängnis, indem sie schreien oder an die Türe schlagen.
Als sich dann plötzlich die Tür öffnet, erschrecken sie alle vor der vermeintlichen Falle der Freiheit und drängen sich wieder aneinander - ein Symbol für die Unfähigkeit sich aus dem inneren Gefängnis zu befreien bzw. ein Beweis dafür, daß wir gerne abhängig vom Blick anderer sind. Wenn die letzten Worte des Stückes "also weitermachen" verklingen, hat sich die Lage absolut nicht verändert.

Three persons, the rich Estelle, the postal worker Ines, and the journalist Garcin, who have never met before, find themselves in a closed room after their death. They are all aware of the fact that they are in hell and that they are related in the worst kind of dependance. Through their total addiction to each other, they all became each other's torturers and subsequently themselves. This answers the question of "where is the tortuor?".
They continuously develop short term coalitions, which break up just as fast as they come about, because everyone is ultimatly alone but needs others to strengthen his/her own position.The vicious cycle of mutual degradation and despair turns senselessly. Successively, they all rehearse the obviously futile attempt of breaking out of this prison by crying or striking the door.
However, when the door suddenly opens, all get frightened by the possible trap of liberty, and shut themselves off again together - a metaphor for one's inability to release the self from the internal prison, or proof of how satisfied we are about being dependent on the view of others. When the last words of the piece "thus continue" are gone, the situation has not changed in the least.
The outer cylinder of white cloth is closed before the beginning of the show and retains its function for the duration of the show - it permits neither the spectator nor the actor to physically free themself. Columns divide the cylinder into three rectangular projections spaces - on each of these the real past life of one of the three figures is shown. The inner square serves as stage. The soil is made of soft plastic into which one sinks.

Tres personas, la rica Estelle, la empleada de correos Inés y la periodista Garcin, que nunca se encontraron durante sus vidas, lo hacen después de la muerte en una habitación cerrada. Cada uno de ellos se hace dependiente del punto de vista del otro. Así ésta dinámica propicia el ser poco sincero, el engañar al otro. La tentación les hará jugar un papel de personajes mentirosos uno frente al otro. Por otra parte, intentarán saber la causa de su presencia allí, pero sin traicionar su propia vida en la mentira. Las tres personas están al principio aterradas por el hecho consciente de que están en el inferno y estan preparadas para lo peor. Por la absoluta dependencia del otro se convertirá para cada uno de ellos en el tormento por el otro con lo que la pregunta del principio: “¿donde queda el tormento?” también se aclara.
A excepción del camarero, que se despide pronto, los personajes están consigo mismo. En una breve oscilación de de la solidaridad, y concientes de que no hay escapatoria, mostrarán su culpa. Pero es una breve solidaridad en la que siempre hay una persona de más para producir una relación sadomasoquista, ya que cada uno juega para el otro el rol que le gusta ver y así, consigue satisfacción. Se sobreponen motivaciones generalmente humanas y eróticas, así por ejemplo, quando Inés lucha por el favor de Estelle, ésta abraza a Garcin. Se forman otras veces breves, coaliciones, pero se deacen rápido, ya que cada uno de ellos está demasiado ocupado consigo mismo y el otro necestia dar fuerza a su misma posición. El tiovivo de pensamientos gira una y otra vez......
La superficie del cilindro está subdividido en tres rectangulares superficies de proyeciones. Sobre cada unas de éstas, se enseña algunas fragmentos de las tres figuras sobre los desarrollos del antiguo ambiente humano de cada uno. El interno paralelepipedo sirve de escenario. El suelo axiste de plastico suave en qual se sumerge.