Fear
in Progress, 2007
Ein 20 Minuten langes Video von RAM zu dem Musikstück „Flugangst“
von Reflektor
Ein Patchworkvideo, das Angst als einen veränderlichen Prozess mit
den ständig wiederkehrenden Grundmustern zeigt.
Als Ausgangsmaterial dient eigenes Videomaterial der letzten Jahre der
einzelnen Künstler und Künstlerinnen des RAM. Die Musik ist
die Konstante der Arbeit. Die Methode dieses Arbeitsprozesses ist die
Weiterentwicklung.
Die jeweils vorangehende Schnittvariante des Videos wird an ein RAM-Mitglied
weitergegeben, für jede neue Präsentation entsteht eine neue
Version. Das Kunstwerk wird so konstanten Veränderungen unterworfen.
Hierzu kann Videomaterial neu eingefügt, Teile oder Elemente entfernt
werden.
Die einzelnen Bearbeitungen oder Variationen des Themas bleiben einerseits
als dokumentierte Zwischenergebnisse, wie auch als selbständige Kunstwerke
bestehen.
Ein Künstler, eine Künstlerin hat nur am Tag der Präsentation
die Möglichkeit das Video zu editieren. Die so beschränkte Arbeitszeit
ist an andere Bedingungen geknüpft und verweist damit auf reale Arbeitssituationen
und Bedingungen.
Bild- und Tonebene können miteinander synchron agieren, unterliegen
in diesem Punkt jedoch keiner Vorgabe. Elemente der „Angst“,
des „Alptraumhaften“ finden sich in der Musik wieder. Während
die zwei bisher entstanden Videos mit stark kontrastierter schwarz- weiß
Bildästhetik und Schwarzstellen eine Reminiszenz an klassische Elemente
des Horrorfilm-Genres aufweisen, sind die verwendeten Soundelemente gitarrenlastig
und experimentell.
Aktuell entstand für die letzte Präsentation in der Galerie
Kaufpark Alt-Erlaa in Wien die Variante 2 des Videos fear in progress;
geplant sind 3 weitere Variationen zu diesem Thema an unterschiedlichen
Orten.
Die einzelnen Kunstwerke - Teilergebnisse der Serie - sollen abschließend
nebeneinander präsentiert, ein Prozess sichtbar gemacht werden.
Videomaterial von: Katharina Buschek, Max Gansberger, Jakob Pock, Verena
Resch
Variante I :Max Gansberger (vorgestellt im Dachboden, Schubertstraße,
Linz)
Variante II: Verena Resch (vorgestellt in der Galerie Kaufpark, Alt-Erlaa,
Wien) |