Mak Nite, 22. April 2003, Museum für Angewandte Kunst, Wien
Das Video folgt den Besuchern, als wäre es selbst einer. Es zeichnet auf. Gibt wieder. Spielt sich nicht auf. Bleibt dezent auf dem ihm zugewiesenen Platz. Stellt die BesucherInnen vor sich selbst. Wendet sich ab. Leert den Raum. Zeigt Personen, die es lieber sehen würde, an die es sich erinnert. Freunde aus der Spule. Beobachtet, weil es beobachtet wird. Bestätigt die Anwesenheit. Ähnlich wie bei der Arbeit “Antida” wird der Besucher seinem Spiegelbild vorgeführt. An manchen Stellen verschwinden die Besucher im Bild und manchmal erscheint sogar ein Gegenüber, welches nur in der Projektion existiert.

The video follows the visitors, he nce acting like one itself. It records, plays back, doesn’t act up, decently stays in its assigned position, puts the visitors before itself, turns away, empties the space, shows people that it would rather see, people it can remember. Friends from the spool. Watches, because it is being watched. Confirms presence. Similarly to the piece “Antida”, the visitor is shown his/her mirror image. In some parts the visitors disappear from the image and sometimes even an opposite, which only exists in the projection, appears.